Vereinschronik
Aus der Geschichte des
„Männer-Gesang-Verein Hahnenberg“„Do wo dat Rhinland däm Enge tau geht“, im östlichen Teil unserer Heimatstadt Radevormwald, unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Rheinland und Westfalen, liegt an der heutigen Bundesstraße B 229 die Ortschaft Wintershaus.
In dieser Ortschaft betrieb 1881 der Posthalter Theodor Streppel nicht nur auf der höchsten Erhebung des seinerzeitigen Regierungsbezirkes Düsseldorf eine Posthaltestelle, ja, sie fuhr noch, die gelbe Postkutsche der guten alten Zeit, sondern auch eine Gastwirtschaft.
Im Mai 1881 versammelte sich dort eine Schar junger Männer, um einen Männergesangverein zu gründen. Aus Verehrung zu dem germanischen Volksstamm der Teutonen gab die Gründungsversammlung ihrem neugegründeten Verein voller Stolz den Namen
T E U T O N I A W I N T E R S H A U S
Schon bei dieser Versammlung ließen sich 22 Männer in die Mitgliederliste eintragen.
Im Laufe des ersten Vereinsjahres traten noch weitere Mitglieder dem Verein bei.
Es wird berichtet, dass in den Folgejahren bis zu 70 aktive Sänger dem Verein angehörten. Eine wahrhaft große Chorgemeinschaft, wenn man bedenkt, dass in der näheren Nachbarschaft auch noch das Männerquartett G R Ü N E den Gesang pflegte.
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